Sonntag, 3. Februar 2019

Bremen Classic Motorshow

Eigentlich kann ich mit Autos nicht viel anfangen, aber als Motive taugen sie doch ganz gut.

Losgelegt habe ich mit der D800 und dem 24-70/2.8. Ich musste aber schnell feststellen, dass die Autos und Motorräder meistens so aufgestellt waren, dass es unmöglich war sie ansprechend aufzunehmen. Irgendwas war immer mit im Frame, was mich gestört hat. Ich habe daher auf das 70-200er gewechselt und mich meistens auf Details konzentriert.


Auf der Messe findet von Fahrrädern, über Mofas und Motorräder bis hin zu Wohnwagen alles möglichen fahrbaren Untersätze. Natürlich alles Oldtimer. Außerdem gibt es viele "Flohmarkstände", wo man sich Ersatzteile oder andere Dinger rund um Automobile kaufen kann.


Der Restaurationszustand reicht von totale Schrottkiste, frisch aus dem Schlamm gezogen, bis hin zu Hochglanzgefährten, die einem mit ihren Chromleisten die Augen verblitzen.


Alte Technik ist schon faszinierend. Die teilweise urigen Formen und sehr pragmatischen Lösungen für technische Funktionen sind interessant anzuschauen.


Irgendwie haben es mit Messinstrumente angetan. Alles was nach Tachometer, Thermometer, Manometer oder ähnlichem ausgesehen hat, musste ich unbedingt ablichten.


Ach ja, und Uhren natürlich auch!


Motoren dürfen natürlich auch nicht fehlen.


Ein bremer Original.


Den Enthusiasmus vieler Besucher konnte ich mich nicht anschließen. Wäre es eine Photomesse gewesen... ;)


Lenkräder und Armaturen waren irgendwie auch mein Ding.


Gerade die Designs der 60er und 70er ist teilweise verspielt ohne Ende.


Dagegen wirken die Cockpits von Rennwagen super nüchtern.


Kühlergrille und Embleme...



So zwei bis dreimal im Jahr kriege ich einen Anfall und muss unbedingt ein Colorkey machen :) Diese Aufnahme hier schrie förmlich danach, so verunstaltet zu werden.



Blick durch die Heckscheibe.


Bei diesen Spaltmaßen würde man heute die Hände über dem Kopf zusammenschlagen. Holz an Autos geht irgendwie gar nicht, finde ich. Sieht komisch deplatziert aus und erinnert immer ein wenig an Pferdekutsche.


Aber die Amis müssen da tierisch drauf gestanden haben.


Ebenso auf Flossen mit teilweiser grotesker Länge und Höhe.


Das gute alte Autoradio. Das Teil konnte man noch blind bedienen.


Eine Sammlung "antiker" Zapfsäulen. Fand ich sehr fotogen!



Hier mal ein Beispiel für die anfangs erwähnte "Schrottkiste". Sowas ist natürlich ein prima Fotomotiv. Das aus so etwas tatsächlich mal so eine Hochglanzkiste wie in dem Bild davor wird, kann man sich kaum vorstellen.


Die kleinen "Knuddelautos" findet man dort auch haufenweise.


Hätte Bock so ein Teil mal zu zerlegen...aber nicht wieder zusammen zu bauen ;)


Und zum Abschluss noch einmal ein Instrument.

Fazit: wenn man auf Oldtimer steht, sicherlich ein Muss. Wenn man mit Automobilen nicht so viel anfangen kann, lohnt es sich für ein paar Fotoaufnahmen. Allerdings muss man hier mit sehr widrigen Umständen rechnen! Das Licht ist teilweise unterirdisch schlecht und ein Stativ nicht praktikabel. Man muss sich also auf einen Kampf gegen Onkel Zitter und Tante Iso einstellen :) Die meisten Bilder hier sind mit sehr knappen Belichtungszeiten und trotzdem hohen ISOs von 800 bis 3200 gemacht worden.

The End

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