Dienstag, 24. Juli 2012

Selig auf der Haake-Beck Badeinselregatta

Seit einigen Jahren findet in Bremen jeden Sommer die Haake Beck Badeinselregatta statt. Eine Werbeaktion von inBev wage ich mal zu behaupten. Aber sei es drum, das Event ist immer beliebter geworden und neben der eigentlichen Badeinsel-Action auf der Weser ist das Abendprogramm im "Cafe Sand" die eigentliche Hauptattraktion. Dort gibt es neben diversen Bier- und Fressbuden eine große Bühne auf der verschiedene Bands spielen. Diesmal war Selig als Haupt-Act des Abends geladen. Als Abschluss findet immer ein Feuerwerk statt.

Das Wetter war unerwartet gut und so kamen doch ziemlich viele Bilder zustande. Im letzten Jahr war mir die Veranstaltung zu voll und ich hatte keine Lust mich ins Gedränge zu werfen. Dieses Jahr war es wieder okay.

Die folgenden Bilder zeigen lediglich den Auftritt der Band Selig, da ich die anderen Event-Teile schon die Jahre zuvor ausführlich abgelichtet hatte und sich ein wenig Langeweile diesbezüglich eingestellt hat.


Die Veranstaltung im Cafe Sand war wieder sehr gut besucht, aber zum Glück nicht so überlaufen wie letztes Jahr, als Culcha Candela sich die Ehre gaben.



Die Performance der Band kann man nur als professionell bezeichnen. Die Musik trifft meinen Geschmack allerdings eher am Rand. Aber besser gut gemachte Musik die man nicht unbedingt gerne hört, als schlecht gemachte Musik, welche man ansonsten gerne hört ;)



Ich habe für alle Aufnahmen eine D700 verwendet.



Dabei wurde nur das 70-200 VR II verwendet, da ich keine große Lust hatte zu viel zu schleppen. Außerdem kannte ich von den vergangenen Events schon die Gegebenheiten und wusste, dass ich mit diesem Brennweitenbereich richtig liegen würden.



Da ich mich nicht um eine Akkreditierung gekümmert hatte und ohnehin keine Lust hatte im Graben zu stehen, habe ich noch den 1,4er Telekonverter mitgenommen und davon auch viel Gebrauch gemacht, zumindest in der ersten Hälfte des Auftritts, wo die Abendsonne die Bühne noch erleuchtete.



Das neue 70-200 liefert im Gegensatz zum alten mit dem Telekonverter einwandfreie Ergebnisse, auch bei Offenblende.



Der Sänger war natürlich das Hauptmotiv...



Aber auch Aufnahmen vom Drumherum und anderen Bandmitgliedern durften nicht fehlen.

Als die Sonne untergegangen war, habe ich den Telekonverter wieder entfernt, da eine effektive Blende von ca. f4.0 nicht mehr ausreichend war, auch nicht bei einer Kamera mit so guten ISO-Leistungen wie der D700.


Mit den dann wieder verfügbaren Brennweite von  70 mm, ließen sich auch größere Teile der Bühne aus kurzer Entfernung aufnehmen.



Die Ausleuchtung war leider nicht immer professionell...zumindest aus Fotografensicht ;)



Da war das Publikum teilweise besser ausgeleuchtet.



Notfalls fotografiert man halt das Display von lichtstarken Spezialkameras ab, um die Szene einfangen zu können :)



Wie meistens bei Bühnenshows dieser Art, muss man den richtigen Moment abwarten, damit die Ausleuchtung halbwegs stimmig ist. Für Dauerfeuer war zwar aus meiner Sicht kein Bedarf, aber auf Verdacht das eine oder andere Foto zu machen, war schon angesagt, wenn man einen guten Moment nicht verpassen wollte.



Zumindest das Gesicht sollte halbwegs angestrahlt werden, auch wenn nur Spots, meistens eher von hinten, für Atmosphäre sorgen sollen.



Nach einer Zugabe ging die Show zu Ende und ich denke das Publikum war zufrieden. Ich war auch zufrieden, da ich mal wieder problemlos meine Fotos machen konnte. Die sehr gute Technik in Hobbyknipserhänden sei Dank ;)

Bin gespannt welche Band nächstes Jahr auftritt und werde sicherlich wieder dabei sein. Eventuell dann auch mal wieder mit Aufnahmen vom sportlichen Teil des Events.

-Ende-